polizeiliche Fotografie - Kriminalistik|Kriminaltechnik

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polizeiliche Fotografie

kurze Einleitung
Den Spruch "Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte" hat doch jeder sicher schon einmal gehört.

Wie ist mit "Mit Lichtbildern lassen sich Motive in der Regel naturgetreu festhalten" oder

"Die objektive Aussagekraft von Lichtbildern ist bei sachgemäßer Fertigung kaum zu übertreffen"

Wegen der vielen Parallelen sage ich häufig noch Folgendes dazu: J
Fotografieren ist
Wenn man einmal das System beherrscht, kann man unter so ziemlich allen Bedingungen Fotografien von annehmbarer Qualität herstellen.

Natürlich ist es erforderlich sich mit den Besonderheiten der jeweils verwendeten Kamera vertraut zu machen.

z. B. Spiegelreflex- zu Kompakt- oder Bridgekamera.

Aber: Wenn ich nicht auf das Display schaue, weiß ich auch nicht welche Einstellung meine Kamera gerade wählt bzw. ob sie mir sogar anzeigt, dass das Foto "nichts wird".
wie Autofahren
Wenn man einmal das System der Straßenverkehrs-ordnung und des Fahrzeuges beherrscht, kann man recht gut im Straßenverkehr zurecht kommen.

Natürlich muss man sich mit der Technik des jeweiligen Fahrzeugs und seinen Fahreigenschaften vertraut machen.

z. B. Automatik- oder Schaltgetriebe

Aber: Wenn ich nicht auf die Anzeigen schaue, weiß ich auch nicht wie schnell ich gerade fahre oder ob mir Motoröl-Kontrolleuchte einen nahenden Defekt anzeigt.

Wie so alle "hinkt" natürlich auch dieser Vergleich, aber prinzipiell kann man die beiden Sachen schon gegenüberstellen. Auf den nachfolgenden Unterseiten möchte ich die "Straßenverkehrsordnung" der polizeilichen Fotografie kurz darstellen.

Auch möchte ich mich schon hier bei allen Berufs- und Hobbyfotografen, Lichtbildner und Fotografikern entschuldigen. Es liegt mir fern mit meinen Darstellungen auch nur im Ansatz Anlehnung an die langwierige Ausbildung, Praxis und Erfahrung oder gar das Studium Ihres Berufs zu finden. Ebenso kann und will ich natürlich keinen Vergleich mit Ihrer sicher nicht ganz billigen Technik wagen.

Wohl aber gebe ich zu bedenken, dass die fotografische Arbeit eines Kriminaltechnikers oder auch Schutzpolizisten am Tat-, Brand- oder auch Unfallort ungleich schwieriger ist, denn er kann sich weder die Zeit, den Ort noch das Licht, das Wetter oder die Gesamtumstände aussuchen.

Hier soll es ausschließlich um die polizeiliche Fotografie gehen.

Die Polizei gestaltet nicht, setzt nicht in Szene, hat keine "locations" und es gibt auch keine "shootings"!
Der Polizeifotograf soll das abbilden, was in dem Moment seiner Ereignisortbesichtigung objektiv vorhanden ist. Das muss so erfolgen, dass alle nachfolgenden Institutionen, wie Verkehrsermittler, Ermittlungsführer, andere Kollegen, der Staatsanwalt und das Gericht - ggf. auch Gutachter - kurzum alle Personen, die nicht selbst den Ort des Geschehens aufsuchen konnten, in der Lage sind sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.
Zur für mich effektiven Gestaltung habe ich das Ganze in sechs Themengruppen aufgeteilt.

Ein Großteil der dargestellten Inhalte basiert auf persönlichen Erfahrungen und kann von mir nicht mit Literatur hinterlegt werden. Da, wo es Literatur gibt, werde ich sie angeben.

Die jeweiligen Seiten können durch einen Klick auf das Foto erreicht werden.
(Es sind noch nicht alle Seiten erstellt - ich arbeite daran.)
Hier werden Inhalte angesprochen, die ausschließlich mit der polizeilichen Fotografie zu tun haben, wie Bedeutung, Aufgaben, Aufnahmearten usw.
In diesem Abschnitt stelle ich den grundsätzlichen Aufbau und die Wirkungsweise einer Fotokamera dar, ohne mich in technische Details zu verlieren. Das Grundsystem der Fotografie ist immer dasselbe; es ändern sich nur die Technik und die Gegebenheiten.
Der Begriff Fotografie - früher Photographie setzt sich zusammen aus den griechischen Silben "phos" = Licht und "gráphein" = schreiben, zeichnen.
Allein daraus ergibt sich, dass dem Licht eine große Bedeutung zukommt und man sich damit auseinandersetzen muss.
Bei Optik und Technik werden die Themen Blende, Blendenzahl, Brennweite, Schärfe, Fokussierung, Scharfpunkt usw. behandelt - auch unter Zuhilfenahme von Zusatzgeräten, wie Zwischenringe und Faltenbälge.
Lichtempfindlichkeit ist ein recht kurzes Thema und soll nur noch einmal das Zusammenwirken von Licht, Blende, Belichtungszeit und ISO-Zahl darstellen.
Wie das Foto links schon erahnen lässt, werden hier die Besonderheiten der Handhabung bei der Dunkelheitsfotografie dargestellt.
Möglicherweise werden später noch Themen hinzukommen, wie z. B. Bildbericht.
 
 
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